Gut wohnen - eine zentrale Aufgabe für Kiel

Mehr Wohnungen für die wachsende Stadt - bezahlbar für alle Kieler*innen.

Wohnungsbau in lebendigen und gut vernetzten Stadtteilen steht ganz oben auf der Liste der wichtigen Themen.

 

 

1.030

neu genehmigte Wohneinheiten 2017

13.000

benötigte neue Wohneinheiten bei 10.000 neuen Kieler*innen bis 2030


Wohnungsbau-Vorhaben in Kiel ab 5 Wohneinheiten

Die Karte zeigt genehmigte, im Bau befindliche und fertiggestellte Wohnungs-Bauvorhaben. Außerdem enthält sie ausgewählte (städtische oder private) Entwicklungsflächen, auf denen Wohnungsbau geplant ist. Die Karte ist im Aufbau.


Große Entwicklungsflächen im Kieler Stadtgebiet


Mieten & Kaufen


Bauen & Erschließen

Baugruppen

Baugruppen sind Zusammenschlüsse von Menschen mit ähnlichen Wohnideen. Ihre Wohnungen entstehen nach eigenen Vorstellungen, vergleichsweise kostengünstig und häufig mit einem sozialen Mehrwert für die ganze Nachbarschaft.

Ihr Wissen und ihre Leistungsfähigkeit macht sie zu interessanten Partnern für Städte und Kommunen.

Ansprechpartner im Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt:

Dr. Frederik Siekmann
0431 901-3082

 


Planen & Entwickeln

Bei allen Wohnungsbauplanungen will die Stadt darauf achten, dass der soziale Wohnungsbau einen entsprechend starken Anteil hat.

Neben bezahlbarem Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten werden auch vielfältige, bunte, lebendige Wohnquartiere gebraucht, die für ein Gefühl der sozialen und infrastrukturellen Zusammengehörigkeit im Stadtteil sorgen.

Außer dem Mehr an Wohnungen ist es also auch wichtig, Kiel als gut vernetzte und sozial durchmischte Stadt weiterzuentwickeln.

Dazu gehört auch, wieder mehr Wohnen und Leben in die Innenstadt zu bringen. Dazu gehören die großen Entwicklungsprojekte der vergangenen Jahre wie Neu-Meimersdorf und die künftigen Gebiete wie der Kieler Süden oder Holtenau Ost.

Es geht in einer flächenarmen Stadt wie Kiel aber auch um die konsequente und intelligente Erschließung vieler kleinerer, aber umso wertvollerer Flächen für das vielfältige Wohnen.

 
Doris Grondke

„Wohnungsbaupolitik ist zugleich auch Sozialpolitik, Stadt­entwicklungs­­politik und Wirtschafts­politik.“

Doris Grondke, Dezernentin für Stadtentwicklung und Umwelt

Wohnbauflächen

Die Landeshauptstadt Kiel hat einen Wohnbauflächenatlas erarbeitet. Er dient als Arbeitsgrundlage für die Verwaltung. Zugleich weist er Grundstückseigentümer*innen, bauinteressierte Privatpersonen und Investor*innen auf potenzielle Bebauungsmöglichkeiten hin.

Der Atlas ist eine Zusammenstellung unbebauter oder geringfügig bebauter Flächen innerhalb des Kieler Stadtgebietes, die für eine wohnbauliche Entwicklung geeignet erscheinen. 


Wohnungsbau - Monitoring

Fertig gebaute Wohnungen
Fertig gebaute Wohnungen
KategorieFinanzierung2019 *1. Halbj.
2020
2020
Gesamt 103973
BetreutFreik.A.k.A.
k.A.
BetreutGefördert00
BarrierefreiFrei00
BarrierefreiGefördert00
Uneingeschränkt
mit Rollstuhl nutzbar
Freik.A.
k.A.
k.A.
Uneingeschränkt
mit Rollstuhl nutzbar
Gefördert00

* Die einzelnen Merkmale werden erst seit 2019 erfasst. Unter den in 2019 entsprechend detailliert erfassten Bauanträgen befindet sich keine Fertigstellung mit einem entsprechenden Merkmal.

Genehmigte Wohnungen
Genehmigte Wohnungen
KategorieFinanzierung20191. Halbj.
2020
2020
Gesamt 801415
BetreutFreik.A.k.A.
k.A.
BetreutGefördert00
BarrierefreiFrei4547
BarrierefreiGefördert4513
Uneingeschränkt
mit Rollstuhl nutzbar
Frei2
1
k.A.
Uneingeschränkt
mit Rollstuhl nutzbar
Gefördert100
Monitoring im Aufbau

Das hier abgebildete Wohnungsbau-Monitoring geht auf die Ratsanträge 0778/2018 und 0101/2019 zurück. Mehr Informationen stehen in der Beschlussvorlage 0821/2019.

Ab dem Jahr 2019 werden die Daten fortlaufend erfasst und halbjährig dargestellt. Da die einzelnen Spezifikationen erst mit den Bauanträgen ab dem Jahr 2019 erfasst werden, stellen sich bis zu einem Zeitraum von vier Jahren Unschärfen in der Datenqualität ein (siehe auch Baufertigstellungen).

Hinweise zur Datensammlung

  1. Statistik
    Die hier dargestellten Daten werden von der Landeshauptstadt Kiel erfasst und aufbereitet. Ein Großteil der Daten wird an das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Statistikamt Nord) zur Erstellung von landesweiten Statistiken weitergeleitet. Aufgrund von Verzögerungen in der Datenweiter-/-eingabe kann es bei den Veröffentlichungen zu Differenzen zwischen den Zahlen der Landeshauptstadt Kiel und denen des Statistikamtes Nord kommen.
     
  2. Baugenehmigung und Baufertigstellung
    Die Baugenehmigungen und Baufertigstellungen werden getrennt voneinander erfasst, da zumeist kein zeitlicher Zusammenhang zwischen den Daten besteht.
     
  3. Baufertigstellung
    Zur Vermeidung von Rückrechnungen und damit nachträglichen statistischen Korrekturen werden die Baufertigstellungen ab dem Jahr 2019 dem Jahr statistisch zugerechnet, in dem die Baufertigstellung festgestellt wird. Weicht also das Jahr der Feststellung der Baufertigstellung von dem Jahr der tatsächlichen Fertigstellung ab, so erfolgt keine Rückrechnung.
     
    Zum Hintergrund:
    Den Bauenden wird eine Frist gewährt, in denen sie die Baufertigstellung anzeigen müssen. Erfolgt keine Anzeige über die Fertigstellung, so wird spätestens 3 Jahre nach Bescheidung des Bauantrags mit Gültigkeitsablauf der erteilten Baugenehmigung eine Baukontrolle durchgeführt. Die Unschärfe kann somit bis zu 3 Jahre betragen. Das kann dazu führen, dass die Auswertung der gebauten Wohneinheiten für ein Jahr zu Ende dieses Jahres zwar dem aktuell erfassten Stand entspricht, nicht jedoch den tatsächlich in diesem Jahr fertiggestellten Wohneinheiten (Bauüberhang).
Begriffsdefinitionen
  1. Wohnungen:
    Die Erfassung und Darstellung erfolgt nach Wohnungen im Sinne der Landesbauordnung für Schleswig-Holstein. Sollten sich mehrere Haushalte in einer Wohnung befinden, so wird dieses in einer Fußnote gesondert ausgewiesen: „hierin enthalten XY Wohnung/en mit Wohngruppe/Wohneinheit, entspricht XY Haushalten“.
     
  2. Betreutes Wohnen:
    Als Betreutes Wohnen werden Wohnformen bezeichnet, in denen Menschen Unterstützung finden, die je nach Lebenssituation unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen. Das sind beispielsweise alte, psychisch kranke bzw. seelisch, geistig und/oder körperlich behinderte Menschen, Obdachlose oder Jugendliche (Wikipedia). Die Wohnungen mit der Spezifikation „Betreutes Wohnen“ werden in der Gesamtsumme und nicht differenziert zu einzelnen Personengruppen dargestellt. Da die Angabe der Spezifikation „Betreutes Wohnen“ im Bauantrag nicht verpflichtend ist, findet keine gesonderte Ausweisung bei den Daten zum frei finanzierten Wohnungsbau statt. Beim geförderten Wohnungsbau wird die Spezifikation dargestellt, so sie denn vom Bauenden angezeigt wurde.
     
  3. Barrierefrei:
    „Barrierefrei sind bauliche Anlagen, soweit sie für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“ - §2 Absatz 2 Landesbauordnung für Schleswig-Holstein Weitere Differenzierung in DIN 18040 - 2: Wohnungen.
     
  4. Barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar:
    Im Bereich des Wohnungsbaus entspricht nur bei der Infrastruktur des Gebäudes die Bezeichnung „barrierefrei“ auch „rollstuhlgerecht“.
     
    Innerhalb der Wohnung wird nach DIN 18040 - 2 differenziert zwischen den „barrierefrei nutzbaren Wohnungen“ und dem höheren Standard „barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbare Wohnungen“. Die Rollstuhlgerechtigkeit beinhaltet alles, was die Barrierefreiheit auch fordert, aber darüber hinaus sind noch weitere Anforderungen zu erfüllen. Dies wird in der DIN 18040 - 2 deutlich durch die R - Anforderungen der DIN. Z.B. ist bezüglich der Bewegungsflächen für die Rollstuhlgerechtigkeit eine Fläche von 150 cm x 150 cm z.B. vor allen Sanitärobjekten oder Türen nachzuweisen, für die Barrierefreiheit einer Wohnung genügt eine Fläche von 120 cm x 120 cm.
      
    Die DIN-Norm findet keine vollumfängliche Festschreibung in der zurzeit geltenden Landesbauordnung für Schleswig-Holstein.
     
    Da die Bauanforderung somit nicht verpflichtend ist, findet keine gesonderte Spezifikation bei den Daten zum frei finanzierten Wohnungsbau statt. Beim geförderten Wohnungsbau wird die Spezifikation dargestellt, so sie denn vom Bauenden angezeigt wurde.
     
  5. Doppelte Erfassung von Wohnungen mit besonderen Spezifikationen:
    Sollte eine Wohnung mehr als eine Spezifikation aufweisen (z. B. Betreutes Wohnen und Barrierefreiheit), so wird diese Wohnung bei jeder Spezifikation ein Mal gezählt. Es wird eine Fußnote angefügt: „hierin enthalten XY Wohnung/en mit der weiteren Spezifikation/en XY“.

 

Grafik Baugenehmigungen
Baugenehmigungen
(Jahressumme lt. Statistikamt Nord; ab 2014 eigene Daten)
Grafik Fertigstellungen
Fertigstellung von Wohnungen
(Jahressumme lt. Statistikamt Nord; ab 2014 eigene Daten)
Grafik Bauintensität
Entwicklung der Bauintensität
(Zahl der fertiggestellten Neubauwohnungen je 1.000 Bestandswohnungen am 31.12. des Vorjahres)

Öffentlich geförderte Projekte

Der Masterplan Wohnen sieht vor, die Strategien der Offensive des Landes für bezahlbares Wohnen zu nutzen. Das schafft Wohnraum für einkommensschwächere Familien und für breite Bevölkerungsschichten.

Grafik Sozialer Wohnungsbau

In Bau

  • Anscharpark: Heiligendammer Str. 1, 3, 3a, 3b, 5, 5a, 5b, 5c, 9, 9a, 9b, Wik
    155 Wohnungen, davon 72 gefördert
    Davon 16 WE Stiftung Drachensee und 1 Wohngruppe (5 x 1); 1. Fw.: 56, 2. Fw.: 16
     
  • Peter-Hansen-Straße 122, 124, 126, Ellerbek, Wellingdorf
    54 Wohnungen, davon 31 gefördert
    Betreutes Wohnen im AWO-Servicehaus
     
  • Schusterkrug 8-10, Holtenau 
    15 Wohnungen, davon 15 gefördert
    Erleichtertes Bauen



Fertig 2017

  • Ellerbeker Weg 112-116, Elmschenhagen
    103 Wohnungen, davon 61 gefördert
     
  • Krummbogen 82, Gaarden-Süd / Kronsburg
    19 Wohnungen, davon 12 gefördert
    11 WE genossenschaftliches Wohnen, 1 Mietwohnung, zusätzlich 8 Reihenhäuser
     
  • Lindenstraße 12-14, Ravensberg
    2 Wohnungen, davon 2 gefördert
    Dachgeschoss-Ausbau
     
  • Saarbrückenstraße 38, Südfriedhof
    14 Wohnungen, davon 14 gefördert
    Studentisches Wohnen: 44 Wohnheimplätze in 14 Wohnungen



Fertig 2016

  • Charles-Roß-Ring 93, Wik 
    51 Wohnungen, davon 27 gefördert
    Alle Wohnungen barrierearm; 1. Fw: 21 WE, 2. Fw: 6 WE
     
  • Langer Rehm 1, Neumühlen-Dietrichsdorf
    17 Wohnungen, davon 8 gefördert
    Genossenschaftliches Wohnen
     
  • Wahlestraße 15 und 17, Neumühlen-Dietrichsdorf 
    27 Wohnungen, davon 26 gefördert
    Unter andrem 9 WE. für M-C-H



Fertig 2015

  • Verbindungsstraße 2, Gaarden-Ost 
    31 Wohnungen, davon 31 gefördert
    Davon 18 WE betreutes Wohnen und 13 WE Hausgemeinschaft
     
  • Wahlestraße 26, Neumühlen-Dietrichsdorf
    83 Wohnungen, davon 66 gefördert
    Altengerechtes betreutes Wohnen



Fertig 2014

  • Adalbertstraße 7 und 9, Wik
    69 Wohnungen, davon 43 gefördert
    Altengerechte Wohnungen mit frei wählbarer Betreuung
     
  • Steenbeker Weg 4, 8 und 10, Wik
    62 Wohnungen, davon 62 gefördert
    Sanierung und Neubau (62 WE) Studentenwohnheim Studentenwerk

 

 
Stadt gründet Wohnungsgesellschaft

Die Ratsversammlung hat im September 2019 die Gründung der „Kieler Wohnungsgesellschaft mbH & Co.KG“ (KiWoG) und der „Kieler Wohnungsgesellschaft Verwaltungs GmbH“ beschlossen. Ziele der KiWoG sind die Errichtung, der Erwerb und die Betreuung, Bewirtschaftung sowie die Verwaltung von Wohngebäuden zu Mietzwecken auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Kiel. Die KiWoG soll zunächst mit mindestens 1.000 Wohneinheiten in den ersten zehn Jahren ausgestattet werden.

Das langfristige Engagement einer Wohnungsgesellschaft soll einen gesunden Wohnungsmix sicherstellen. Derzeit wird ein Anteil von mindestens 30 Prozent geförderter Wohnungen angestrebt. Momentan verfügt die Stadt über etwa 200 Wohnungen in sehr unterschiedlichen Lagen und Qualität. In der Marthastraße errichtet die Stadt rund 100 weitere Wohnungen, und sie bereitet weitere Bauprojekte zum Beispiel in Dietrichsdorf und in Ellerbek vor. 

Hier finden Sie weitere Informationen zur KiWoG.