Sanierungsgebiet Holtenau Ost

Das etwa 92 Hektar große Sanierungsgebiet Holtenau Ost umfasst das ehemalige Gelände des Marinefliegergeschwaders 5 (MFG 5), die Fläche des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (Tonnenhof) sowie einige Rand- und Wasserflächen.

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich das Ziel gesetzt, das Sanierungsgebiet in direkter Lage an der Kieler Förde zu einem zukunftsorientierten und vernetzten Stadtteil mit Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit, Segeln und Tourismus, Sport- und Gemeinschaftsflächen zu entwickeln.

Im Jahr 2014 wurde die städtebauliche Gesamtmaßnahme durch das Land Schleswig-Holstein in das Programm "Stadtumbau West" der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen.

Nach Einleitung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme beginnt nun die städtebauliche Planung. Damit setzt die Landeshauptstadt Kiel den Entwicklungs- und Planungsprozess für eine ihrer maßgeblichen städtebaulichen Entwicklungsflächen fort. Die Konversion stellt eine einmalige Chance für die Stadtentwicklung Kiels dar.

Seit dem 22. August 2014 ist das ehemalig militärisch genutzte MFG 5-Areal in Teilen öffentlich zugänglich.
 

Ausdehnung des Sanierungsgebietes
Karte

 

Hinweis für Interessent*innen an einem Baugrundstück in Holtenau Ost

Uns erreichen zahlreiche Nachfragen nach Baugrundstücken im Sanierungsgebiet Holtenau Ost. Wir möchten daher darüber informieren, dass die im Jahr 2018 beschlossene städtebauliche Planung der Landeshauptstadt Kiel keine Vermarktung von Grundstücken für Einzel- beziehungsweise Doppel- und Reihenhäuser vorsieht. 

Um der stadtweit hohen Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden, sieht die Planung für das Gebiet einen Zielwert von 1.400 beziehungsweise aktualisiert 1.800 Wohneinheiten vor. Dies kann nur durch eine regelmäßige spätere Realisierung von Mehrfamilienhäusern erzielt werden. 

Den aktuellen Stand der städtebaulichen Planung und zum weiteren Verfahren erfahren Sie jeweils auf dieser Seite. Stadtweite Angebote der Landeshauptstadt Kiel für Kauf-, Miet- und Pachtobjekte finden Sie hier. 


Planungsbeirat

In den Sitzungen des Planungsbeirats erhalten die Bürger*innen Informationen und Gelegenheit zum Diskutieren. Das Begleitgremium unter Leitung der Ortsbeiratsvorsitzenden von Holtenau tagt öffentlich, schafft Transparenz und ermöglicht Interessierten den Planungsprozess aktiv zu begleiten.

Die Sitzungen des Planungsbeirats finden im Gemeindehaus Holtenau, Kastanienallee 18, statt.


30. September - Planungsbeirat trifft sich auf dem Gelände

Am Mittwoch, 30. September 2020, findet eine Zusammenkunft des Planungsbeirats auf dem ehemaligen MFG-5-Gelände statt. Treffpunkt ist beim Skatepark (Gebäude 48), zentral auf dem Gelände im Bereich des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes gelegen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung im Außenbereich lädt die Vorsitzende des Planungsbeirats, Heidemarie Toscan, die Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein. Aufgrund der Örtlichkeit und des geplanten Formats sowie der Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor Infektionen ist eine beschränkte Anzahl von Teilnehmenden vorgesehen.

Anlass für die Zusammenkunft ist die anstehende Auslobung des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs für das Sanierungsgebiet Holtenau Ost. Die Projektleitung vom Stadtplanungsamt wird die Rahmenbedingungen und Inhalte der Auslobung vorstellen. Je nach Wetterlage werden die Informationen auf einem Rundgang gegeben. Die Veranstaltung dauert circa 60 bis 90 Minuten.

Aufgrund der Landesverordnung zum Umgang mit dem SARS-Co V-2 des Landes Schleswig-Holstein ist eine Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten erforderlich.

Anmelden können sich interessierte Kieler*innen bis zum 28. September per Mail unter oder telefonisch unter 0431 901-2558.

  • Die Organisator*innen sind sich ihrer besonderen Verantwortung im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV 32 bewusst. Ein Abbruch oder eine Absage der Veranstaltung des Planungsbeirats für das Sanierungsgebiet Holtenau Ost ist bei veränderter Corona-lage ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
  • Am Veranstaltungsort gelten die Hygiene und Abstandsregeln zum Schutz vor Infektionen.
  • Die Anzahl der Personen soll bei dieser Veranstaltung im Freien nicht mehr als 30 betragen. Die Begrenzung ermöglicht das Einhalten der Abstandsregeln.
  • Ein Anmeldeformular erfasst die Daten - Namen, Adressen, Telefonnummer und E-Mail-Adressen - aller teilnehmenden Gäste. Die Anmeldung erfolgt vorab auschließlich per E-Mail oder telefonisch.
  • Das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern ist einzuhalten. Wo erforderlich, ist durch das Tragen einer mitgebrachten Alltagsmaske das Infektionsrisiko zu mindern.
  • Bei der Veranstaltung gibt es kein gastronomisches Angebot.
  • Die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung wird empfohlen.

Information nach Artikel 13 DSGVO im Zusammenhang mit der Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung) vom 26. Juni 2020 (in der ab 2. September 2020 und bis 4. Oktober 2020 geltenden Fassung)

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Datenverantwortlicher
Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer
0431 901-0


Vertreten durch das
Stadtplanungsamt
24103 Kiel, Fleethörn 9
0431 901-2558

Datenschutzbeauftragter, Auskunfts- und Beschwerderecht

Sie haben nach Artikel 15 DSGVO ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die Sie betreffenden verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bei Fragen zum Datenschutz oder vermuteten Verletzungen des Datenschutzrechtes können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel wenden:
0431 901-2771

Ihnen steht zudem ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde, dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, zu:
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
0431 988-1200
Fax 0431 988-1223

Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten zur Sicherstellung der effektiven Rückverfolgbarkeit von Infektionen; es besteht eine Verpflichtung zur Erhebung der Kontaktdaten nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO in Verbindung mit § 5 Absatz 5 in Verbindung mit § 4 Absatz 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung zu erhalten. Es handelt sich um: Vorname, Nachname, Anschrift, Telefonnummer (nur soweit vorhanden) und E-Mail-Adresse (nur soweit vorhanden).

Wir weisen darauf hin, dass nach § 4 Absatz 2 der Corona- Bekämpfungsverordnung die Kontaktdaten wahrheitsgemäß angegeben werden müssen. Die vorsätzliche Angabe von falschen Kontaktdaten stellt gemäß § 21 Absatz 2 Corona-Bekämpfungsverordnung in Verbindung mit § 73 Absatz 1 a Nummer 24 Infektionsschutzgesetz eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße in Höhe von 400 Euro (Regelsatz) geahndet werden kann. 

Wer bekommt Ihre Daten (Weitergabe an Dritte)?

Innerhalb der Stadtverwaltung erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, für deren Aufgabenerfüllung die Kenntnis dieser Daten erforderlich ist. Die Kontaktdaten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Die Zulässigkeit der Datenverarbeitung richtet sich dabei nach Art. 6 Absatz 1 Buchstabe a der DSGVO. 

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Ihre personenbezogenen Daten werden durch technische und organisatorische Maßnahmen geschützt, um einem Verlust oder Missbrauch durch Dritte wirkungsvoll vorzubeugen. Insbesondere sind die Mitarbeiter*innen, die ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die Kontaktdaten werden für einen Zeitraum von vier Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?

Nein, eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes - EWR) findet nicht statt.

Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Ja, es besteht eine Verpflichtung zur Erhebung der Kontaktdaten nach § 5 Absatz 5 in Verbindung mit § 4 Absatz 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung. 

Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall?

Wir nutzen in den einzelnen Verwaltungsverfahren grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gem. Art. 22 DSGVO. 

Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Jede von einer Datenverarbeitung betroffene Person hat nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

a) Auskunftsrecht über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Verarbeitung
(Artikel 15 DSGVO).

b) Recht auf Datenberichtigung, sofern die Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten
(Artikel 16 DSGVO).

c) Recht auf Löschung der zu ihrer Person gespeicherten Daten, sofern eine der Voraussetzungen von Artikel 17 DS-GVO zutrifft. Das Recht zur Löschung personenbezogener Daten besteht ergänzend zu den in Artikel 17 Absatz 3 DSGVO genannten Ausnahmen nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gemäß Artikel 18 DSGVO.

d) Wird die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestritten, besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung für die Dauer der Richtigkeitsprüfung. Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung besteht zudem, sofern die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen der betroffenen Person benötigt werden oder bei einem Widerspruch noch nicht feststeht, ob die Interessen des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen (Artikel 18 Absatz 1 lit. b, c und d DSGVO).

e) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Datenverarbeitungen, sofern an der Verarbeitung kein zwingendes öffentliches Interesse besteht, das die Interessen der betroffenen Person überwiegt, und keine Rechtsvorschrift zur Verarbeitung verpflichtet (Artikel 21 DSGVO).

Es gelten nach dem Landesdatenschutzgesetz (LDSG) Beschränkungen der Informationspflicht, der Auskunftspflicht, des Widerspruchsrechts und der Pflicht zur Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person nach den §§ 8 bis 11 LDSG. Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, werden wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.



Stand der Information: 20. August 2020


Rundgang auf dem Gelände

Seinen Sitzungstermin am Dienstag, 28. Mai 2019, nutzte der Planungsbeirat, um sich im Sanierungsgebiet einen Eindruck zu verschaffen.

Neben den Mitgliedern des Planungsbeirats fanden sich zur Freude der Vorsitzenden, Frau Toscan, viele Interessierte am Treffpunkt ein. Der Rundgang dauerte rund zwei Stunden und umfasste einen kleinen Ausschnitt des Konversionsgebiets. Die Gelegenheit, Fragen zum Planungsstand zu stellen, wurde vor Ort rege genutzt.


Protokolle der vergangenen Sitzungen




Chronik

Die am 20. Dezember 2019 unterschriebene Vereinbarung zwischen dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck (WSA Lübeck), der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Landeshauptstadt Kiel regelt die Verlagerung des Betriebsstandorts der WSA auf eine circa 2,5 Hektar große Fläche am südlichen Plüschowhafen. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für eine zukunftorientierte Entwicklung von Holtenau Ost geschafft.

Lesen Sie mehr in der Pressemeldung.

Als Grundlage für die weitere Durchführung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme Holtenau Ost beschließt die Ratsversammlung das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" (Drucksache 0006/2018). Gleichzeitig wird auch das Fördergebiet für die Gesamtmaßnahme beschlossen. Der Umgriff des Fördergebietes entspricht dem räumlichen Geltungsbereich des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes Holtenau Ost.

Das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept Holtenau Ost" finden Sie hier.

Die Landeshauptstadt Kiel und der Planungsbeirat haben die Bürgerinnen und Bürger zur Planungswerkstatt eingeladen. Die Vorgaben für die Fortführung der Planung für das Gelände werden öffentlich diskutiert.

  • Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept
  • Städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb

Mit der Veranstaltung wird an die Perspektivenwerkstatt aus dem Jahr 2013 angeknüpft.

Die Dokumentation der Planungswerkstatt finden Sie hier.
 

Der Gutachter schlägt im Abschlussbericht der Vorbereitenden Untersuchungen die Einleitung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme nach § 136 ff BauGB vor. Die Substanz- und Funktionsmängel des Areals erfordern eine städtebauliche Neuordnung. Die Ziele der Sanierungsmaßnahme sind im Entwicklungskonzept weiter nach dem Konzept „Vernetzte Stadtteile an der Förde“ dokumentiert.

Die Ratsversammlung folgt den Empfehlungen des Gutachterbüros S.T.E.R.N. aus Berlin und beschließt in der Sitzung am 21. April 2016 eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme zur Steuerung der Gebietsentwicklung auf dem ehemaligen MFG 5-Areal. Basis für den weiteren Prozess, insbesondere für den anstehenden städtebaulichen / freiräumlichen Wettbewerb, ist das im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen entwickelte Konzept „Vernetzte Stadtteile an der Förde“.

Für die Sanierungsmaßnahme wird gemäß § 142 BauGB eine Sanierungssatzung beschlossen und das Sanierungsgebiet festgelegt. Details und Materialien erhalten Sie hier:
 

Der Abschlussbericht zu den Vorbereitenden Untersuchungen wird im Februar vom beauftragten Büro S.T.E.R.N. GmbH der Verwaltung übergeben und der Selbstverwaltung im März zur Kenntnis (Drucksache 146/2016) gegeben. Zusammen mit dem Abschlussbericht werden die Machbarkeitsstudie zur Verlegung des Außenbezirks Kiel des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck (Tonnenhof) und das Logistikgutachten vorgelegt.

Details und Materialien erhalten Sie hier:
 

Das MFG 5-Areal öffnete im Oktober die Zäune für vorangemeldete Besuchergruppen. Welche Gebäude liegen hinter dem öffentlich zugänglichen Bereich auf dem Gelände des ehemaligen Marinefliegergeschwaders 5 in Kiel-Holtenau? Wie war der Arbeitsalltag der stationierten Soldaten organisiert? Wie sehen die nächsten Schritte im Konversionsprozess aus?

Interessierten bot die Landeshauptstadt Kiel die Möglichkeit, diesen Fragen einmal selbst nachzugehen. Das Angebot fand großen Anklang, in Kürze waren alle Plätze ausgebucht. Viele Fragen konnten beantwortet werden.
 

Die erste Sitzung des Planungsbeirats für den weiteren Planungsprozess des Konversionsprojekts „Die Zukunft am Wasser - MFG 5-Areal in Kiel-Holtenau“ fand am Dienstag, 26. Mai 2015, um 18 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Holtenau statt. Die Veranstaltung war öffentlich.

Im Rahmen der Perspektivenwerkstatt 2013 zur Entwicklung des ehemaligen MFG 5-Areals hatte die Bürgerschaft eine starke Einbindung in den Planungsprozess gefordert. Mit der Bildung des Planungsbeirats erfolgt nun die Umsetzung. Ziele der Arbeit des Planungsbeirats sind mehr Transparenz und Kontinuität der Berichterstattung sowie die öffentliche Diskussion des aktuellen Planungsstandes.

Das Begleitgremium wird gebildet durch die Ortsbeiratsvorsitzenden von Holtenau und Pries / Friedrichsort sowie jeweils eine Vertreterin oder einen Vertreter der Ratsfraktionen. Unter Leitung des Ortsbeiratsvorsitzenden von Holtenau, Herbert Kulbarsch, soll der Beirat alle drei Monate tagen.
 

Nach Öffnung der Wegeverbindung zwischen den Stadtteilen Holtenau und Pries / Friedrichsort über das MFG5-Areal im August 2014 haben Interessierte die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über den geschichtsträchtigen Standort und die zukünftigen Entwicklungsperspektiven zu informieren. Von April bis Oktober 2015 stehen Lotsen am Wochenende und an Feiertagen in der Regel in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Darüber hinaus dienen fünf aufgestellte Stelen mit anschaulichem Material zum Projekt hinsichtlich Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft als Informationsquelle.

Im Mai 2015 ist es gelungen, ein weiteres Teilstück auf der Plateaufläche für die Öffentlichkeit zu öffnen, so dass nun ein Rundgang direkt am Wasser möglich ist.
 

Die langersehnte Wegeverbindung zwischen den Stadteilen Holtenau und Pries / Friedrichsort wird als Rad- und Fußweg geöffnet.

Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Bürgermeister Peter Todeskino sowie die Ortsbeiratsvorsitzenden Herbert Kulbarsch (Holtenau) und Hans-Meinert Redlin (Pries / Friedrichsort nehmen an der feierlichen Eröffnung und dem Festprogramm teil.

Allein am ersten Wochenende nach der Eröffnung besuchen schon mehr als 10.000 Menschen das Areal.
 

Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel beschließt die Fortführung der Vorbereitenden Untersuchungen nach §141 BauGB (VU) auf der Basis der im Zwischenbericht dargestellten Konzeptidee „Vernetzte Stadtteile“. Ein Änderungsantrag der Ortsbeiräte Holtenau und Pries / Friedrichsort wird von der Ratsversammlung übernommen.

Details und Materialien finden Sie hier.
 

Die Ortsbeiräte Holtenau und Pries / Friedrichsort begrüßen die Beschlussvorlage der Verwaltung (Drucksache 0878/2013). Zusätzlich wird die Verwaltung aufgefordert, eine Erschließung des MFG 5-Areals über die B 503 sowie Zwischennutzungen zu prüfen.
 

Die Landeshauptstadt will auch mit den Kielerinnen und Kielern Hand in Hand vorgehen. Daher hat sie sie alle Interessierten und besonders Kinder und Jugendliche aus der ganzen Stadt zur Perspektivenwerkstatt eingeladen, um Vorstellungen über die Zukunft des Geländes zu entwerfen.

Mehr zu den Ergebnissen finden Sie hier.
 

„Wohnen“ muss ein Bestandteil der zukünftigen Nutzungen auf dem MFG 5 Areal sein, so die einhellige Meinung der Teilnehmer*innen im zweiten Bürgerdialog zum MFG-5-Areal: „Wohnen in einem maritimen Umfeld“ im Ratssaal des Kieler Rathauses.

Mehr Informationen und Materialien finden Sie hier.
 

Die Arbeitsgemeinschaft für die vorbereitenden Untersuchungen legt den Zwischenbericht den städtischen Ausschüssen vor.
 

Die Arbeitsgemeinschaft für die vorbereitenden Untersuchungen stellt den Zwischenstand der Untersuchungen in einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Holtenau und Friedrichsort vor.
 

Der Bauausschuss und der Wirtschaftsausschuss beschließen im Februar 2010 die Einleitung des Konversionsprozesses für das Areal des Marinefliegergeschwaders 5 in Holtenau (Drucksache 1117/2009).

Mit den vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch wird eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der S.T.E.R.N. GmbH aus Berlin beauftragt.
 

Das Marinefliegergeschwader 5 (MFG 5) soll von seinem seit Jahrzehnten angestammten Standort in Kiel-Holtenau nach Nordholz in Niedersachsen verlegt werden.

Nach Bekanntwerden der Umzugspläne erarbeitet das Stadtplanungsamt eine Reihe von Planungsideen für das MFG5-Areal.
 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt
Fleethörn 9, 24103 Kiel

Konstanze Meißner

0431 901-2749